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Souveränität und Humanität
- Der lange Weg zum Völkerrecht der Globalisierung
Josef Bordat
Kurzbeschreibung:
Das Völkerrecht der westfälischen Ordnung steht im globalisierten Zeitalter mehr und mehr in Frage. Der Ruf nach globalen Institutionen wird immer lauter, die dafür Sorge tragen, dass der einzelne Mensch im Fokus internationaler Beziehungen steht. Ein Blick zurück soll klären, aus welchen ideengeschichtlichen Traditionen unser Völkerrecht stammt, was es ausmacht und worin seine Probleme bestehen, um daraus Lösungsansätze für eine Reform zu entwickeln.
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Langbeschreibung:
Das Völkerrecht der westfälischen Ordnung steht im globalisierten Zeitalter mehr und mehr in Frage, denn nicht souveräne Staaten bestimmen die Globalisierung, sondern weltweit vernetzte nicht-staatliche Gruppierungen und global agierende multinationale Konzerne. Der Ruf nach globalen Institutionen wird angesichts dessen immer lauter. Zudem sorgt die in der Moderne hervorgehobene Stellung des Individuums für einen lauten Ruf nach einem Paradigmenwechsel von der Souveränität zur Humanität: Der einzelne Mensch soll im Fokus internationaler Beziehungen stehen, das Völkerrecht durch die Menschenrechtsbrille betrachtet werden.
Ohne eine Reform der globalen Institutionen lässt sich die Welt im 21. Jahrhundert also nicht mehr zusammenhalten. Man sollte indes kennen, was man verwirft. Ein Blick zurück soll daher klären, aus welchen ideengeschichtlichen Traditionen unser Völkerrecht stammt, was es ausmacht und worin seine Probleme bestehen, um dann Lösungsansätze für eine Reform zu benennen.
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