vorteile tredition

Angebote kritisch prüfen

Worauf ich nicht reinfallen sollte

  1. Mangelnde Verfügbarkeit im Handel mehr
  2. Finanzierung einer Auflage für ein höheres Autorenhonorar mehr
  3. Laufende, verdeckte Kosten mehr
  4. Hohe Kosten bei der Veröffentlichung mehr

    1. Mangelnde Verfügbarkeit im Handel

    Wenn ein Titel nicht im Barsortiment ist, ist er quasi nicht verfügbar
    Die ca. 6.000 Buchhandlungen in Deutschland bestellen ihre Bücher alle bei sogenannten Barsortimenten. Das sind Buchgroßhändler, die Buchhandlungen über Nacht mit Büchern beliefern. Die Wichtigsten sind libri, KNV und Umbreit. Libri hat z. B. ca. 5,6 Mio. Titel verfügbar. Buchhandlungen bestellen Bücher nahezu ausschließlich bei den Barsortimenten. Wenn ein Buch dort nicht verfügbar ist, wird ein Buchhändler dieses i.d.R. nicht bestellen können oder wollen. Ein Buchhändler erhält jeden Tag zahlreiche Bücher seines Barsortimentes.


    Da Sie kein Buchhändler sind, haben Sie keinen Zugriff auf die Kataloge der Barsortimente. Jedoch greifen alle großen Buchhändler 1:1 auf die Kataloge zu. Geben Sie einfach in das Suchfeld beim jeweiligen Buchhändler den Namen des Buchveröffentlichungs-Anbieters ein:


    buch.de
    bucher.de
    mayersche.de
    hugendubel.de


    Wenn die Bücher des durch Sie geprüften Veröffentlichungsanbieters nicht angezeigt werden, können diese auch NICHT in den Filialen des Händlers bestellt werden. Es ist für den Buchhändler viel zu aufwändig wegen eines Buchtitels, den Verlag herauszufinden, dort manuell eine Bestellung aufzugeben und dann den Kunden anrufen, wenn die Ware eingetroffen ist. Bei nur gut 2,00 € Verdienst pro verkauftem Buch (siehe unten) ist das wirtschaftlich vollkommen sinnlos für den Buchhändler.

    Der Irrtum mit dem Verzechnis lieferbarer Bücher
    Zahlreiche Anbieter von Buchveröffentlichungen stellen dar, dass sie einen Buchtitel im Verzeichnis lieferbarer Bücher (VlB) anmelden und es damit für den Buchhandel bestellbar sei. Das ist theoretisch korrekt. Nur sind bei Weitem nicht alle Buchhändler an das mit hohen jährlichen Kosten verbundenen VlB angeschlossen. Wie unwichtig und unzureichend eine Listung im VlB ist, beweist tredition damit, dass wir unsere eigene TREDITION CLASSICS Reihe nicht im VlB angemeldet haben. Dennoch ist die Reihe natürlich bestens über unsere wichtigen Handelspartner, die Barsortimente und Amazon, im Markt erhältlich.


    Zu geringe Rabatte für den Buchhandel
    Wenn ein Buchhandel doch aus Mangel an Verfügbarkeit bei den Barsortimenten direkt beim Veröffentlichungsanbieter bestellt, so räumen die meisten Anbieter dem Händler einen Rabatt von 25% auf den Ladenpreis ein. Das ist der Verdienst des Buchhändlers. Eine Direktbestellung beim Verlag für ein Taschenbuch zu 9,90 €, an welchem der Händler 25% (also 2,31 € netto) verdient und auch die Versandkosten noch selber trägt, ist wirtschaftlich für den Händler total unrentabel. Ein Händler wird dieses Buch schlichtweg nicht bestellen. Diese Rabatte lassen sich bei den meisten Anbietern in deren Kalkulatoren zur Honorarberechnung nachvollziehen. Diese werden dort als „Vertriebskosten“ bezeichnet.


    Amazon Marketplace ist nicht gleich Amazon
    Zahlreiche Anbieter stellen dar, alle Titel seien bei Amazon erhältlich. Damit ist bei vielen jedoch der "Amazon Marketplace" gemeint. Amazon Marktplace ist wie eBay – ein „Marktplatz“ wo jeder Artikel neu und gebraucht zum Verkauf anbietet. Bei Büchern, die über Amazon Marketplace vertrieben werden, muss der Leser/Käufer stets Versankosten von mindestens 3,00 € bezahlen. Bei einem Taschenbuch für 9,90 € ist das nicht selten ein Grund, das Buch dann aufgrund der hohen Versandkosten nicht zu kaufen. Achten Sie darauf, dass die Buchtitel des Anbieters durch Amazon direkt und am besten direkt aus dem Lager ausgeliefert werden. Diese werden als „Auf Lager“ angezeigt.

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    2. Finanzierung einer Auflage für ein höheres Autorenhonorar

    Einige Anbieter bieten Autoren die Möglichkeit an, eine Auflage vorzufinanzieren und dadurch höhere Provisionen erlangen zu können. Hat ein Autor die Intention, dadurch ein höheres Autorenhonorar zu verdienen – so zahlt er am Ende bei dieser Variante immer dazu und erleidet sogar einen Verlust.


    Bei den Darstellungen werden die negativen Seiten des Buchhandels, nämlich die Remissionen und die unverkaufte Auflage nicht dargestellt. Laut einer Studie des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels werden (siehe Publikation im Börsenblatt) werden mindestens 7,5% der verkauften Exemplare remittiert, also vom Buchhandel retourniert. Diese Bücher sind meistens beschädigt und dann unverkäuflich. Außerdem bleiben am Ende einer Auflage meistens ca. 10% übrig, die dann nicht mehr verkauft werden. Von diesen „Überauflagen“ profitieren ganze Handelsketten wie z.B. Jokers. Unter diesen Voraussetzungen machen Autoren bei einem Self-Publishing-Anbieter bei einem Paperback-Buch mit 200 Seiten zu einem Ladenpreis von 13,90 fast 125 € Verlust:

    Höhe der Auflage (Stk.) 200


    Kosten der Auflage (inkl. 7% MwSt.) 1.834,30 €
    Ladenpreis (inkl. 7% MwSt.) 13,90 €
    Autorenhonorar (laut Kalkulator, exkl. MwSt.) 1,19 €



    Ganze Auflage (200 Stk.)
    Kosten der Auflage 1.834,30 €
    Autorenhonorar (laut Kalkulator) ohne MwSt. bei 200 verkauften Exemplaren 238,00 €
    Rückerstattung Druckkosten der vorfinanzierten Auflage 1.834,30 €
    Remissionen (7,5%) nach Börsenverein
    - Honorarverlust - 17,85 €
    - Druckkosten für Remissionen - 137,57 €
    Unverkaufte Exemplare am Ende der Lebensdauer (10%)
    - Honorarverlust - 23,80 €
    - Druckkosten für unverkaufte Exemplare
    - 183,43 €
    Netto-Autorenhonorar - 124,65 €

     

     

    Noch schlimmer wird es, wenn man auf weiteren Exemplaren sitzen bleibt. Verdient hat nur der Self-Publishing-Anbieter, der an seinen Autor 200 Bücher für 1.834,30 € verkauft hat.
    Bei denselben Rahmendaten verdient ein Autor bei tredition übrigens 1,65 € Netto-Provision anstatt 1,19 € bei dem anderen Anbieter. Bei tredition verdient ein Autor also 39% mehr – OHNE eine Auflage etc. finanzieren zu müssen.

     

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    3. Laufende, verdeckte Kosten

    Einige Anbieter berechnen eine jährliche Gebühr, z.B. für die Miete der ISBN. Hier hat sich ein Preis von knapp unter 20 € etabliert. Wenn ein Buch fünf Jahre im Markt ist, kommen so auch fast 100 € weitere Kosten auf den Autor zu. Wer ein Buch als gedrucktes Buch und als e-Book veröffentlicht, zahlt in Summe fast 200 €.


    Generell sollten Autoren die Begründung für jährliche Gebühren kritisch hinterfragen. Wenn kontinuierlich an der Verbesserung der Verfügbarkeit und Schnelligkeit gearbeitet wird, profitieren Autoren davon in der Regel, weil ihre Bücher in höheren Stückzahlen verkauft werden. Dann können solche Kosten gerechtfertigt sein. Das Mieten oder Kaufen einer ISBN zählt sicherlich nicht zur kontinuierlichen Verbesserung dazu.

     

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    4. Hohe Kosten bei der Veröffentlichung

    Nehmen Sie sich vor Druckkostenzuschussverlagen (DKZV) in acht. Nicht selten werden fünfstellige Beträge berechnet. Der SPIEGEL hat eine sehr humorvolle Recherche darüber veröffentlicht (mehr zu DKZV lesen). Bei tredition ist eine Veröffentlichung kostenfrei - bei Abnahme von 25 Exemplarn zum Autorenpreis.

     

     

     

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    Veröffentlichungs-gebühr

    149,00 € oder kostenlos bei Abnahme von 25 Eigenexemplaren

    ab 39,90 €

    19,95 €

    Datenhaltung / Jahresgebühren

    keine

    23,88 €

    19,95 €

    Mindestlaufzeit eines Autorenvertrages

    3 Jahre

    5 Jahre

    keine

    Kosten in fünf Jahren

    149,00 € oder kostenlos bei Abnahme von 25 Eigenexemplaren

    159,30 €

    99,75 €

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